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Buchtipps

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Von uns für Sie gelesen / gesehen / gehört:

Der Circle von Dave Eggers

Die 24-jährige Mae Holland ist überglücklich. Sie hat einen Job ergattert in der hippsten Firma der Welt, beim »Circle«, einem freundlichen Internetkonzern mit Sitz in Kalifornien, der die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat, indem er alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet, über die einfach alles abgewickelt werden kann. Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz – so ein Ziel der »drei Weisen«, die den Konzern leiten – wird es keinen Schmutz mehr geben im Internet und auch keine Kriminalität. Mae stürzt sich voller Begeisterung in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, wo Sterneköche kostenlose Mahlzeiten für die Mitarbeiter kreieren, wo internationale Popstars Gratis-Konzerte geben und fast jeden Abend coole Partys gefeiert werden. Sie wird zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt den Wahn, alles müsse transparent sein, auf die Spitze. Doch eine Begegnung mit einem mysteriösen Kollegen ändert alles …

Ein Buch über eine bestürzend nahe Zukunft, ein Thriller, der über die Bedeutung von Privatsphäre, Demokratie und Öffentlichkeit nachdenken lässt. Jeder sollte seinen eigenen Umgang mit Internet, SocialMedia und Co überdenken und sich klar machen, welche Konsequenzen die völlige Freigabe von privaten Daten und Bildern hat.

(Claudia Geßler, Büchereimitarbeiterin) 
 
 

Schiffsmeldungen von E. Annie Proulx (Hörbuch)

Quoyle ist ein bedauernswerter Mensch: er ist weder im Beruf noch sozial erfolgreich. Als er endlich eine Frau findet, bekommt sie 2 Töchter (die Quoyle sehr am Herzen liegen), geht dauernd fremd und versucht, ihre Kinder zu verscherbeln. Sie stirbt bei einem Autounfall und Quoyle versinkt in Depression. Zum Glück erscheint seine resolute Tante und nimmt ihn kurz entschlossen mit nach Neufundland, wo die Familie ursprünglich herkommt.

Hier findet Quoyle einen Job bei einer Lokalzeitung, wo er die Schiffsmeldungen verfassen darf: welches Schiff kommt woher und liegt wie lange am Hafen. Das ist eine extrem langweilige Aufgabe, aber mit der Zeit fügt er die Geschichte der Schiffe und deren Geschick ein und hat damit Erfolg bei der Leserschaft und beim Redakteur.

Quoyle und seine Mädchen fügen sich mit der Zeit in die Gemeinschaft ein. Er knüpft sogar Kontakt zu der Erzieherin der Insel und findet einen Weg aus seiner Einsamkeit. Mit der Zeit erfährt er immer mehr Geheimnisse der Familie Quoyle. Das uralte zugige Haus wird vom Wind weggeblasen, aber die Bewohner haben wieder festen Boden unter den Füßen.

Nach diesem Roman wurde der Film "Schiffsmeldungen" gedreht mit Kevin Spacey, Julianne Moore, Cate Blanchett und einer hinreißenden Judy Dench als mutige und einfühlsame Tante.

(Brigitte Herz, Büchereimitarbeiterin)

 

Morgen kommt ein neuer Himmel von Lori Nelson Spielman

Brett hat einen Freund, eine Wohnung und einen Job, eigentlich alles, um glücklich zu sein. - Ihre Mutter ist da anderer Meinung.

Als Brett noch ein Mädchen war hatte sie große Pläne für ihr Leben. Sie hat sich eine Liste mit Lebenszielen gesetzt, die sie aber lange vergessen hat. Durch die Briefe ihrer verstorbenen Mutter wird Brett wieder darauf aufmerksam. Ihre Mutter versucht in liebevollen Briefen ihrer Tochter dabei zu helfen, ihre Träume zu verwirklichen und stellt ihr ein Ultimatum: Brett soll die Liste innerhalb von 12 Monaten vervollständigen, dann erst erhält sie ihr Erbe. Aber wie viel ist noch von dem Mädchen übrig, das sich ein Pferd kaufen, ein Baby bekommen und die wahre Liebe finden wollte? Ihre Mutter hält Brett ganz schön auf Trab. Schafft sie es, ihrer Tochter zu helfen deren Weg zu finden?

In diesem Roman geht es um die eine Liebe, die uns ein Leben lang nicht verlässt und um das Leben, das man selbst in die Hand nehmen muss.

(Corinna Geßler, Büchereimitarbeiterin)

 

Die Gierigen von Karine Tuil

Drei sehr unterschiedliche Personen: Samuel, ein Jude aus streng religiösem Haus, Samir, ein Moslem mit keiner Beziehung zur Familie und zur Religion und Nina, die Frau des Juden leben in Frankreich und sind befreundet, bis die Nina mit Samir fremd geht. Samuel droht, sich umzubringen, Nina bleibt bei ihm aber sie führen ein sehr freudloses Leben. Er wäre gern Schriftsteller, aber kein Verlag interessiert sich für sein Werk. So verdient er sein Geld als Sozialarbeiter und definiert sich über seine schöne Frau. Sie jobbt als Modell für so etwas wie den Quelle-Katalog und nimmt ihren Mann nicht erst. Samir ist das genaue Gegenteil des Juden: er muss permanent im Mittelpunkt stehen, er setzt sich überall durch und er macht eine glänzende Karriere. Das aber erst, als er bei seinen Bewerbungen seinen Namen verändert und den Lebenslauf seines Freundes dafür verwendet.

Er eröffnet die Zweigstelle einer Rechtsanwaltspraxis in New York und lernt die Tochter eines ebenfalls jüdischen amerikanischen Nabobs kennen. Um sie heiraten zu können, bleibt er bei seinem gefälschten Lebenslauf und von da ab steht ihm die Welt offen.

Schwierigkeiten treten auf, als sein erfolgloser Halbbruder aus einem Banlieue von Paris bei ihm auftaucht und seine Hilfe erpresst.

Hängt der Erfolg eines ganzen Lebens ab von der Herkunft?

(Brigitte Herz, Büchereimitarbeiterin)

 

Das Seehaus von Kate Morton

Sadie Sparrow ist Polizistin bei der Met in London. Ein Kind wird alleine in einer Wohnung zurückgelassen; die Mutter verschwindet spurlos. Als der Fall zu den Akten gelegt werden soll, wendet sich Sadie heimlich an die Presse. Sie ist sich sicher, dass die Mutter ihr Kind niemals im Stich gelassen hätte. Als die Geschichte in den Zeitungen erscheint, ist Ihrem Partner Donald sofort klar, dass Sadie die undichte Stelle bei der Met ist und ordnet ihr Zwangsurlaub an.

Sadie zieht daher kurzerhand zu ihrem Großvater nach Cornwall und stößt dort auf ein altes verwahrlostes Haus, das ihre Aufmerksamkeit weckt. Loeanneth – das Haus am See. Als sie erfährt, dass dort in den 30er Jahren ein Kind der Familie Edevane verschwunden und der Fall bis heute ungeklärt ist, regt sich ihr Polizisteninstinkt. Niemand verschwindet einfach so. Sie beschließt der Sache auf den Grund zu gehen. Doch auch ihre eigene Vergangenheit holt sie ein.

Eine alte Familiengeschichte, die bis in die Gegenwart reicht und einen in seinen Bann zieht.

(Martina Link, Büchereimitarbeiterin)

 

Sophia oder Der Anfang aller Geschichten von Rafik Schami

Der Protagonist des Romans, Salman, muss vor dem Assadregime fliehen und baut sich in Rom mit Frau und Tochter eine wohlsituierte Existenz auf. Nach 40 Jahren Exil kann er sich endlich einen lang ersehnten Wunsch erfüllen und in seine Heimatstadt Damaskus fahren, nachdem ihm sein Cousin, ein hoher Geheimdienstoffizier, versichert hat, dass gegen ihn nichts mehr vorliege.

Nach einem herzlichen Empfang in seiner Familie und bei seinen Freunden entdeckt er aber nach kurzer Zeit ein Fahndungsfoto in der Zeitung, verbunden mit einer grotesken Mordanschuldigung, und muss untertauchen. Nun erinnert sich seine Mutter Sophia, die einst ihrem Jugendfreund Karim geholfen hat, der zu Unrecht des Mordes verdächtigt worden war, an dessen Versprechen, ihr selbst unter Lebensgefahr zu helfen.

Jetzt beginnt ein spannender Politthriller und die Protagonisten geraten in ein Netzwerk aus Geheimdiensten, Korruption und Gewalt der syrischen Diktatur.

Rafik Schami erweist sich auch in diesem Roman als begnadeter Erzähler. In lebendiger und blumiger Sprache entfaltet er eine aufschlussreiche und spannende Geschichte. Wenn man Schamis Biografie liest, bekommt man den Eindruck, dass er dem Leser in Salman selbst begegnet, weil er wie sein Protagonist bereits seit 40 Jahren in Europa (Deutschland) lebt, aber im Gegensatz zu diesem eine Einladung, Damaskus zu besuchen, nicht angenommen hat. So bereist dieser – statt seiner – die syrische Hauptstadt und stellt uns eine Stadt vor, die sich aus einer multikulturellen Perle kurz vor dem arabischen Frühling (2010) in einen Moloch aus Geheimdiensten, patriarchalischer Gewalt, der Macht der Sippe, die jeden ihrem Gesetz unterwirft und fundamentalistischem Terror, verwandelt.

Der Leser erfährt aber auch, wie stark die Macht der Liebe sein kann. In den christlich-muslimischen Paaren Sophia – Karim und später Aida – Karim überwindet sie religiöse Grenzen. Außerdem ist sie so phantasievoll, dass sie sogar den finsteren Mächten des Regimes ein Schnippchen schlägt, und Salman aus einer fast ausweglosen Situation befreit. Zudem bereichert sie die alternden Karim und Aida zu Lebensfreude, Phantasie, Neugierde…

Unklar ist allerdings, warum der Autor vor allem Salman immer wieder in sexuelle Abenteuer außerhalb der Ehe verstrickt. Selbst in höchster Gefahr und Lebensangst besorgt er sich von einem Taxifahrer Potenzmittel und setzt sie kurz darauf für ein Liebesspiel mit seiner Exfreundin Rita ein. Wenn Schami diese und ähnliche erotische Eskapaden weggelassen hätte, hätte es seiner Erzählfreude sicherlich keinen Abbruch getan und seinem Anliegen der Macht der Liebe zum Sieg über das Böse zu verhelfen, eher genutzt als geschadet.

Kritik kann auch daran geübt werden, dass der Roman überwiegend in der Oberschicht spielt. So ist die Rettung Salmans nicht nur ein Verdienst der Liebe, sondern auch des Geldes.

Insgesamt ist „Sophia oder Der Anfang alle Geschichten“ ein empfehlenswerter Roman, der den Leser diesmal mitnimmt in ein Damaskus der Nachkriegsjahre bis zum arabischen Frühling, in dem die Protagonisten dank ihres Mutes, ihrer Fantasie … sich den dunklen Mächten des syrischen Terrorregimes stellen und für sich lebenswerte Lösungen finden. Auch in den Lebensweisheiten, die Schami jedem Kapitel voranstellt, wird diese Haltung sichtbar.

(Clemens Herzog, Büchereimitarbeiter)

 

Mein Großvater stand vorm Fenster und trank Tee Nr. 12 von Naomi Schenk

Die 1970 geborene Szenenbildnerin und Autorin versucht mit diesem Buch die Biografie ihres Großvaters, des Chemikers Günther Otto Schenck, zu verfassen. Dabei entdeckt sich, dass der unpolitische Großvater Mitglied der SA war. Hat er sich schuldig gemacht? Warum hat er seine SA-Vergangenheit später verschwiegen? Als Günther Otto Schenck seine Enkelin vor seinem Tod im Herbst 2003 beauftragte, eines Tages seine Biografie zu schreiben, wusste niemand in der Familie von seiner Mitgliedschaft in der SA. Sie stößt zufällig auf diese Information – und wird sich der Verantwortung bewusst, in das sie die Erbschaft ihres Großvaters bringt:

"Ich will etwas über ihn herausfinden, doch zugleich will ich mein Bild von ihm bestätigt finden – die Ambivalenz wird mich begleiten, wenn ich weiter nachforsche, und ich bin gespannt, wie mein Weg zwischen Recherche und Loyalität verlaufen wird. Ob ich Fragwürdiges beleuchten und zugleich dem Vertrauen, das Günther in mich hatte, gerecht werden kann? Es gibt eine Antwort darauf, jedenfalls möchte ich das glauben: Günthers Wunsch, dass ich seine Biographie schreibe, entsprang nicht nur seiner Eitelkeit. Er kannte mich. Es war auch der Wunsch, dass aufgeräumt wird. Und er hat mir vertraut, dass ich gut damit umgehe."

Das Buch macht deutlich, wie schwer es im Nachhinein ist, sich in Lebensumstände anderer Menschen hineinzuversetzen. Es ist eine großartige biografische Erzählung und deutsche Familiengeschichte.

(Anita Lins, Büchereimitarbeiterin)

 

Die Wahrscheinlichkeit des Glücks von Gisa Klönne

Gisa Klönne ist Schriftstellerin und Journalistin. Mit ihren Krimis um die Kölner Kommissarin Judith Krieger ist sie bekannt geworden. Aber sie kann auch anders wie der 2014 erschienene Roman "Die Wahrscheinlichkeit des Glücks" zeigt.

Diese spannende und bewegende Geschichte handelt von Frieda Telling, ihrer Tochter Aline und Arno Rether. Frieda, erfolgreiche Astronomin, und Arno, ein eher chaotischer Autor von Erotikromanen, begegnen sich nachdem Aline nach einem Unfall im Koma liegt. Ein zerrissenes rotes Halstuch hat Aline so verstört, dass sie vor ein Auto gelaufen ist. Frieda lässt alles stehen und liegen und begibt sich auf die Suche nach der anderen Hälfte des Tuches. Es wird eine Reise in die Vergangenheit.

Bei ihren Nachforschungen trifft sie Arno, dessen Familiengeschichte mit Friedas zusammenhängt und beide reisen schließlich nach Siebenbürgen, um nach Antworten zu suchen.

Gisa Klönne lässt die Geschichte der Rumäniendeutschen in diesem Roman aufleben. Ihr ist ein schöner Roman über die großen Themen des Lebens - Liebe, Familie und Heimat - gelungen!

Lesen Sie auch ihre Krimis, die wir ebenfalls im Bestand haben.

(Renate Steidle-Krug, Büchereimitarbeiterin)

 

Über uns der Himmel unter uns das Meer von Jojo Moyes

Wenn eine wahre Geschichte mit einem Roman verwoben wird, so wird das Buch zu etwas Besonderem. Wenn man dann wie Jojo Moyes eine wunderbare Geschichte daraus zaubert, wird es fast magisch. Nach Ende des zweiten Weltkrieges wagen sich über 600 Frauen aus Australien auf einem ausrangiertem Flugzeugträger auf eine Schiffsreise ohne Wiederkehr nach England. Dort erwartet die Frauen ihre Verlobten und Ehemänner und eine ungewisse Zukunft, denn diese Frauen haben englische Soldaten geheiratet, die sie kaum kennen, weil der Krieg sie trennte. Was die Frauen auf dem Schiff erleben, wie nahe Angst und Freude beieinander liegen, wie die Welten der männlichen Crew und der Bräute aufeinanderprallen, das alles erzählt die erfolgreiche Autorin in diesem bemerkenswerten Roman.

Die Protagonistinnen und ihre Geschichten sind zwar fiktiv, aber die Großmutter von Jojo Moyes war auf diesem Schiff und ihre Enkelin hat stellvertretend für die vielen tapferen Frauen ihre Geschichte in diesem wundervollen Buch verarbeitet.

(Sonja Wiegand, Büchereimitarbeiterin)

 

Am Ende bleiben die Zedern von Pierre Jarawan

Mit "Am Ende bleiben die Zedern" legt Pierre Jarawan, Sohn eines libanesischen Vaters und einer deutschen Mutter, sein Romandebüt vor.

Samirs Eltern sind kurz vor dessen Geburt aus dem Libanon nach Deutschland geflohen. Als sein geliebter Vater spurlos verschwindet, ist Samir acht. Zwanzig Jahre später, macht er sich auf in das Land der Zedern, um das Rätsel dieses Verschwindens zu lösen.

Eine große Familiengeschichte, berührend, überraschend und meisterhaft verwoben mit dem dramatischen Schicksal des Nahen Ostens. Man erfährt in dieser Familiengeschichte viel über die Geschichte des Landes aber auch über die Erzähltradition aus tausendundeiner Nacht.

Ich habe das Buch sehr gern gelesen und möchte es deshalb weiterempfehlen.

(Elke Schmidt, Büchereimitarbeiterin)

 

Und der Basilisk weinte von Anne Gold (Pseudonym von zwei Basler Autoren)

Basel im Sommer. Kommissär Francesco Ferrari schlendert müßig dem Rheinufer entlang. Er hat nichts zu tun und langweilt sich. Doch bald wird im Großbasel, mitten in der Altstadt, eine männliche Leiche gefunden. Es stellt sich heraus, dass dieser Tote nicht der einzige bleiben soll, eine Serie zeichnet sich ab. Kommissär Ferrari ist einfach liebenswert und seine Assistentin Nadine Kupfer ist eine herrlich freche und clevere junge Frau. Eine leichte aber unterhaltsame Lektüre.

(Anita Lins, Büchereimitarbeiterin)

 

Die Quersumme von Liebe von Katrin Zipse

Als Luzie eines Tages die Todesanzeige ihrer Oma aus einer Mülltonne fischt, gerät ihre eigentlich so heile Welt aus den Fugen. Denn eigentlich ist ihre Oma doch schon seit zehn Jahren tot. Luzie beginnt nachzuforschen und nach und nach kommt immer mehr des davor so wohlgehüteten Familiengeheimnisses ans Licht. Ihr normales Leben bricht völlig auseinander, bis Luzie plötzlich verschwindet. Daraufhin machen sich ihr Freund Puma und ihr kleiner Bruder Aaron auf die Suche nach ihr.

„Die Quersumme von Liebe“ von Katrin Zipse ist ihr zweiter Jugendroman. Die Geschichte wird abwechselnd aus Luzies und Pumas Sicht erzählt und oft durch kurze „Lektionen für Mikroben“ (Lebensweisheiten, die Luzie verfasst) unterteilt. Zu Beginn ist das Buch etwas verwirrend, da es aus vielen Rückblicken aufgebaut ist, was die Neugier des Lesers jedoch umso mehr bestärkt. Doch sobald man sich etwas zwischen dem erwähnten Riesen und den immer wiederkehrenden Panikattacken, die Luzie als große Wassermengen beschreibt, zurechtfindet, kann man das Buch wirklich sehr genießen und sich gänzlich in der Geschichte vertiefen. Dieser Jugendroman geht nahe, ist sehr persönlich und tiefgehend und dementsprechend bedrückend an manchen Stellen.

Doch auch wenn das Thema des Buches sehr ernst ist, wird es durch die sympathischen Protagonisten sehr gut vermittelt. Alles in allem ein toller Jugendroman – nicht nur für Jugendliche!

(Elvira Späth, Büchereimitarbeiterin)

 

Erinnerungen einer Nation von Neil MacGregor

Neil MacGregor ist Kunsthistoriker und leitet das Humboldtforum in Berlin. Vorher war er Leiter des British Museums in London. Hier organisierte er 2014 die viel beachtete  Ausstellung: Germany - Memories of a Nation.

Diese Buch gleicht ein wenig dieser Ausstellung. Anhand vieler Bilder zeigt er die Entstehung und die Geschichte der deutschen Nation auf. Seine Anschauungsobjekte sind Gegenstände aus den vergangen 600 Jahren. Sie reichen von Münzen über Alltagsgegenstände, (wie z.B. einem Teeservice), Handwerksgegenständen, Kunstwerken und Architektur. Sowohl die deutsche Sprache, wie auch der VW Käfer und Albrecht Dürer helfen das Phänomen Deutschland besser zu erkennen und  zu verstehen.

Es ist ein Buch für Menschen, die an Geschichte interessiert sind, sich aber nicht durch langweilige, mühsame Texte quälen wollen. Es wirft einen sympathisierenden Blick von außen auf Deutschland, der mir einiges erklären konnte.

(Brigitte Herz, Büchereimitarbeiterin)

 

Die Wand (DVD) - nach dem Buch von Marlen Haushofer
Ein Film von Julian Roman Pölsler

Der Film nahm mich wirklich gefangen und ließ mich nicht so schnell wieder los. Viele Gedanken wurden angestoßen und viele Eindrücke optisch/akustisch vermittelt. Aber erst mal zum Inhalt:

Die Erzählerin, eine Frau Mitte vierzig, deren Namen wir nicht erfahren, fährt mit einem befreundeten Ehepaar zu einem Wochenendausflug auf eine Jagdhütte in den österreichischen Bergen. Nach einem Dorfbesuch kehrt das Ehepaar nicht mehr zur Hütte zurück. Die Frau macht sich auf die Suche und stößt mitten in der Natur gegen eine unsichtbare Wand, eine unerklärliche Grenze. Da sich das von der Wand umschlossene Gebiet über mehrere Jagdreviere erstreckt, lernt die so Isolierte allmählich, sich von den verbliebenen Vorräten, den Früchten und Tieren des Waldes und dem Garten zu ernähren. Zu der Sorge um ihre eigene Existenz kommt dabei bald die Sorge um verschiedene Tiere, die ihr zulaufen: neben dem Hund des befreundeten Ehepaares, mehrere Katzen und eine trächtige Kuh.

Angesichts der Schwierigkeiten beklagt die Frau ihre „Ungeschicklichkeit und körperliche Schwäche“. Ihre Stimmung ist daher häufig von Niedergeschlagenheit und Mutlosigkeit gekennzeichnet. Man wird langsam hineingezogen in die Abgeschiedenheit dieser Welt.

Eines Tage erscheint auf der Alm, die die Frau als Sommerquartier bezogen hat, ein Mann. Da er ohne ersichtlichen Grund ihren von der Kuh geborenen jungen Stier mit der Axt erschlägt und auch den zu Hilfe eilenden Hund tötet, erschießt sie den Mann ohne zu zögern.

Während des dritten Winters beginnt sie – um nicht den Verstand zu verlieren – auf vergilbtem Geschäftspapier und den Rückseiten von Kalenderblättern festzuhalten, was sie seit der Ankunft erlebte. Der Film endet, als sie alles Papier in der Hütte voll geschrieben hat.

Martina Gedeck spielt einfach super – vor allem ihre Stimme und die jeweiligen Bach-Partien geben den Bildern ihre Bedeutung und machen den Film sehenswert.

(Anita Lins, Büchereimitarbeiterin)

 

Weitere Empfehlungen:

Ewing, Amy - Das Juwel die Gabe

Fox, Jessica - Bücher mit Aussicht

Gier, Kerstin - Silber (Das dritte Buch der Träume)

Kippenberger, Susanne - Das rote Schaf

Köhler, Karen - Wir haben Raketen geangelt

Krohn, Tim - Aus dem Leben einer Matratze bester Machart

Murakami, Haruki - Die Pilgerreise des farblosen Herrn Tazaki

Ortheil, Hanns-Josef - Die Berlinreise

Ortheil, Hanns-Josef - Die Erfindung des Lebens

Poschenrieder, Christoph - Mauersegler

Saucier, Jocelyne - Ein Leben mehr

Shemilt, Jane - Am Anfang war die Schuld

Steiner, Alex - Eine neue Hüfte ist wie ein neues Leben

Wehre, Martin - Herr Müller, Sie sind doch nicht schwanger?!

 

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Jahresbericht 2016

Im Jahresbericht wird die Leistungsbilanz des vergangenen Jahres dargestellt.

 

Jahresbericht

 

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Fax 07 51/76 45 19 75

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Dienstag 15.30 - 18.30 Uhr
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